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Elstermühlgraben


Wie der Pleißemühlgraben war auch der Elstermühlgraben nach dem Ende der DDR zum Großteil überbaut und befand sich in einem stark belasteten Zustand. In den 1990er Jahren begann die Stadt Leipzig mit der Sanierung ihrer Gewässerstrukturen. In diesem Rahmen wurde der Elstermühlgraben in mehreren Schritten wieder geöffnet und zugänglich gemacht. Der Bauabschnitt zwischen Thomasius- und Friedrich-Ebert-Straße bildet den finalen Schritt dieses Vorhabens. Neben der Wiederherstellung der wasserbaulichen Funktionalität entsteht hier eine autofreie alternative Fußwegeverbindung zwischen Stadtzentrum und Stadthafen. Das Freiraumkonzept setzt auf die Erlebbarkeit des Elstermühlgrabens.
Terrassenartige Aufweitungen mit Freitreppen und Rampen ermöglichen das Herantreten an das Gewässer. Kleine platzartige Bereiche bieten Sitzmöglichkeiten unter schattenspendenden Bäumen. Informationstafeln zum Dampfschiffkanal sowie das Ponjatowskidenkmal werden in die Gestaltung einbezogen. Durch integrierte Bootsanleger werden zudem wassersportliche Nutzungen möglich. Der letzte Teil dieses Projekts befindet sich derzeit in der Umsetzung. Die attraktive Gestaltung stärkt die grün-blaue Infrastruktur Leipzigs und trägt langfristig zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung bei.
Ort:  Carl-Maria-von-Weber-Straße, Leipzig
Jahr:  2015
Auftraggeber:   Stadt Leipzig
Größe:  1.500m²
Bausumme:  617.000€